Während sie sich sichtlich zu entspannen versuchte, wurde Ben auf die unerwartete Entwicklung aufmerksam. "Heilige Scheiße", keuchte er fast ehrfürchtig. Nadia achtete nicht allzu sehr auf seine Reaktion. Sie konzentrierte sich ganz auf Marie, die bereits mit den Tränen zu kämpfen hatte, weil der beachtlich große Schwanz gefährlich weit in ihrem Rachen steckte.
Die Dunkelhaarige schloss die Augen und grub ihre Fingernägel fest in die Haut von Jens Bein. Aber sie wehrte sich nicht, sondern schien vielmehr mit einem leichten Ruck ihrer Hand signalisieren zu wollen, dass sie bereit war, noch einen Schritt weiter zu gehen.
Nadia tat ihr den Gefallen und erhöhte den Druck auf den Hinterkopf wieder. Sie genoss den leichten Schmerz des Griffes an ihrem Oberschenkel ebenso wie die Kontrolle, die sie nun ausübte.
Marie gab dem Druck nach und schnaufte angestrengt durch die Nase. Sie schluckte mehrfach und musste eindeutig ein paar Mal einen würgreflex überwinden. Aber sie ließ sich immer weiter lenken, bis schließlich ihre Nase Bens Peniswurzel berührte.
"Oh gott!", stöhnte Ben laut. Unglaube und höchste Erregung schwangen in den Worten mit. Nadia wartete einige Sekunden, bevor sie den Druck nachließ und Marie gestattete, ihren Kopf wieder zurückzuziehen.
Tränen liefen ihrer vermeintlichen Widersacherin über die Wangen, aber ihre Augen leuchteten. Reichlich Speichel überzog den Schaft, als er wieder aus dem Mund herausglitt. Nadia konnte nicht anders als ihre Zunge auszustrecken und daran entlang zu lecken.
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Es störte sie nicht im Geringsten, dass es fremde Spucke war. Eigentlich hatte sie kein sonderliches Interesse an Spielereien mit dem eigenen Geschlecht, doch in diesem Moment war ihr danach, sogar noch etwas weiter zu gehen.Maries Lippen lösten sich von Bens Schwanz. Sie blieben allerdings durch mehrere Speichelfäden damit verbunden. Nadia nahm mit ihrer Zunge einiges von der Flüssigkeit auf und leckte fest über die prall gefüllte Eichel, bevor sie den fäden folgte.
Die sanfte Berührung wurde zu einem intensiven und zunehmend leidenschaftlichen Kuss. Nadia packte Maries Nacken, während deren Hand von ihrem Oberschenkel zwischen ihre Beine glitt und sich fest auf die Quelle der Feuchtigkeit dort presste.
Beide stöhnten leise bei der Berührung. Immer wieder unterbrach Nadia den Kuss, um über Maries feuchtes Kinn zu lecken. Die revanchierte sich, indem sie anfing, mit ihrer Handfläche vom Ansatz der Schamlippen bis zum Damm ihrer Konkurrentin zu reiben.
Nadia hatte das Gefühl, vor Geilheit auszulaufen. Als Marie das wilde Spiel schließlich unterbrach, musste sie ihre Gespielin ihrerseits im Nacken packen, um sie zumindest zu einer Unterbrechung zu bewegen.
"Du bist dran", raunte die Brünette heiser. "Zeig mir, wie tief du ihn nehmen kannst". Nadia war nur allzu bereit der Aufforderung nach zu kommen. Die Aussicht diesen großen Schwanz in den Mund zu nehmen, löste eine fast krampfhafte Anspannung in ihrem Unterleib aus.
Schnell brachte sie sich in Position und stülpte ihre Lippen über die dicke Eichel. Ben hatte sich nicht über die kleine Pause beschwert. Er schien den Anblick genossen zu haben.
Doch es machte ihm auch ganz offensichtlich nichts aus, nun wieder im Mittelpunkt zu stehen. Die erste Berührung ihrer Zunge quittierte er mit einem leisen Seufzen. Doch Nadia hatte keine Lust, lange herumzuspielen.
Sie schob ihm ihren Kopf einfach weiter entgegen, bis er zu zwei Dritteln in ihrem Mund steckte. Und dann blickte sie zu ihm hinauf. Ihre Augen mussten ihre Gedanken widerspiegeln, denn Ben reagierte auf den Blickkontakt genau so, wie sie es sich vorgestellt hatte.
Er packte ihre Haare mit festem Griff und fing an ihren Kopf noch weiter zu sich heranzuziehen. Eine andere Berührung traf Nadia in diesem Moment wie ein Blitz. Sie hatte Marie für einen Moment fast vergessen.
Doch nun spürte sie die andere Frau unter sich. Sie hatte sich offenbar auf den rücken gelegt und ihr Gesicht zwischen den Schenkeln der Blondine platziert. Nun packte sie deren Oberschenkel und presste ihren Mund auf die glitschigen Schamlippen.
Nadia konnte nicht vermeiden laut gegen das Fleisch in ihrem Mund zu stöhnen und verschluckte sich beinahe, als die Eichel nun ihren Rachen berührte. Sie fühlte, wie Maries Zunge sich langsam vortastete, und zuckte zusammen, als sie die erste Berührung an ihrem Kitzler spürte.
Ungebremst rammte sie sich daraufhin Bens Schwanz noch tiefer in den Mund. "Verdammte Scheiße!", fluchte er überrascht. "Ist - das - geil!". "Fick sie in den Hals", ertönte von unten Maries heisere Aufforderung.
Nadia stöhnte erwartungsvoll und verharrte regungslos. "Besorgs der Schlampe richtig", reizte Marie ihn weiter. Ben festigte seinen Griff wieder und riss den Kopf der Blondine nach hinten. Ein Schwall Speichel quoll über ihre Lippen, als er seinen Schwanz aus ihrem Mund zog.
Sie unternahm nichts, um zu verhindern, dass es von ihrem Kinn auf ihre Brüste tropfte. Ergeben starrte sie Ben von unten herauf an und wartete darauf, dass er endlich anfing.
"Willst du das?", fragte er vor Geilheit schon regelrecht aggressiv. Nadia nickte langsam. "hör auf zu fragen und tu 's einfach", forderte Marie von unten. Erneut nickte Nadia, ohne den Blickkontakt abzubrechen.
Einen Sekundenbruchteil, bevor er handelte, konnte sie es in seinen Augen sehen. Er hatte verstanden. Keine Zurückhaltung mehr. Als er sie wieder zu sich heranzog, öffnete sie die Lippen widerstandslos und ließ den Kopf seines Schaftes dazwischen gleiten.
Er stoppte nicht, sondern drückte sie immer näher an sich heran. Marie konzentrierte sich derweil erneut auf Jens Lustzentrum und ließ ihre Zungenspitze immer wieder durch die Schamlippen gleiten.
Jedes Mal berührte sie dabei kurz den Kitzler. Viel zu kurz, als dass Nadia wirklich etwas davon gehabt hätte, aber lange genug um sie noch rasender vor Verlangen zu machen.
Widerstandslos passierte währenddessen die Eichel ihren Rachen und zwängte sich in ihre Kehle. Sie hatte eine gewisse Übung in dieser Spielart, aber sie konnte und wollte nicht vermeiden, dass ihr immer mehr Spucke aus dem Mund lief.
Immer wieder entzog ihr Ben seinen Schwanz vollständig und rammte ihn dann wieder in ihren Hals. Er benutzte sie und es war ein phantastisches Gefühl. Normalerweise fehlte es Gleichaltrigen an der notwendigen Selbstsicherheit.
Sie waren nicht energisch genug oder sie waren viel zu selbstbezogen. Aber dieser Kerl wusste ziemlich genau, was er tat. Er war brutal, aber nicht völlig rücksichtslos, auch wenn Nadia Letzteres für ein paar Minuten recht gut vergessen konnte.
Marie arbeitet unterdessen ungehindert weiter daran, sie um den Verstand zu bringen. Ihre hände glitten an Jens körper hinauf und fingen an, den Speichel auf ihren Brüsten zu verteilen.
Sie knetete die beiden hügel und überzog sie mit glitschiger nässe. Und ab und zu packte sie fest eine der Brustwarzen und zog daran. Als Ben das Spiel an den Brüsten der Blondine bemerkte, schien ihm eine neue Idee zu kommen.
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Nach einem letzten, tiefen Stoß zog er Jens Kopf zurück und dann in die höhe. Sie entfernte sich dabei zwar von den Lippen und der Zunge, die sie in immer größere Ekstase versetzten, doch sie war bereit alles mitzumachen, was ihm vorschwebte.Sie wollte benutzt werden und er hatte genau die richtige Attitüde dafür. Als sie sich weit genug aufgerichtet hatte, leuchtete ihr schnell ein, was er vorhatte. Sein Schaft rutschte beinahe wie von selbst in den Zwischenraum ihrer glitschigen Brüste.
Sie musste nicht einmal ihre hände zur Hilfe nehmen, um die großen Halbkugeln zusammenzudrücken. Diesen Part übernahm bereits Marie. Stattdessen hob sie ihre Arme und legte ihre Handgelenke auf ihrem Kopf zusammen, sodass Ben sie bequem greifen konnte.
Und dann fing sie an, ihren Oberkörper langsam auf und ab zu bewegen. "Das hast du dir gewünscht, was du Bastard?", heizte Marie die Stimmung weiter an. "Endlich ein paar dicke Titten, die du ficken kannst".
"Es ist total Irre", antwortete er gepresst. "Heiß, eng und feucht. Fast wie in einer Muschi". "Und ich wette die Schlampe steht drauf". Marie veränderte ihren Griff an den Brüsten etwas, um mit den Fingern die Nippel einklemmen zu können, was Nadia ein lautes Stöhnen entlockte.
"Ja. ich steh. drauf", keuchte sie zur Antwort. "Fick meine. Titten. Fick. mich!". "Ja fick das Drecksstück, Ben!", forderte Marie daraufhin. "Dreh sie um. Fick sie richtig!". "Gott, ja!", unterstützte Nadia die Idee sofort begeistert.
"Fick mich richtig, Ben. Bitte fick mich richtig!". Der Angesprochene konnte offensichtlich dieser Aufforderung nicht widerstehen. Er ließ von Jens Brüsten ab und nutzte seinen Griff an ihren händen, um sie umzudrehen.
Ohne rücksicht auf die unten liegende Marie presste er den Oberkörper der Blondine nach vorne, bis sie auf allen vieren vor ihm kniete. Dann ging er selbst in die Knie und drückte sie weiter nach unten.
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- Ihr Gesicht kam unmittelbar zwischen den Schenkeln ihrer bisherigen Widersacherin zu liegen. Und ohne nachzudenken, saugte sie sich sofort an den nassen, geschwollenen Schamlippen fest, was Marie einen lustvollen Schrei entlockte.
- Es gab keine Unterbrechung im Bewegungsablauf. Ben brachte sich in Position, setzte seine Eichel in der ungefähren Region seines Ziels an und stieß zu. Die überreichlich vorhandene nässe ließ ihn ohne Probleme ins Ziel gleiten.
- Nun war Nadia an der Reihe laut zu schreien. Endlich steckte ein Schwanz zwischen ihren Schenkeln und er schien gar kein Ende zu nehmen. Immer weiter und weiter drückte er sich in sie hinein und teilte ihr Fleisch.
- Fast als wollte er sie zerreißen. Als mit einem Klatschen endlich sein Unterleib auf ihren Arsch traf, musste sie noch einmal schreien. So tief war selten jemand in sie eingedrungen.
- Aber es fühlte sich phantastisch an. Und sie wollte mehr davon. "Oh Fuck!", schrie sie dann allerdings noch einmal voller Überraschung. Marie hatte ihre Lippen direkt über ihren Kitzler gelegt und angefangen zu saugen.
- Das Zusammenspiel der beiden Reize war fast zu viel. Davon musste sie noch mehr haben. "Bitte. hör nicht. auf", flehte sie fast wimmernd. "Mach. weiter. bitte. weiter. mehr". An wen sie es gerichtet hatte, wusste Nadia selbst nicht.
- Keiner von beiden sollte nachlassen. Und zum Glück tat das auch niemand. Marie hatte sich festgesaugt und Ben zog sich nun beinahe ganz aus ihr zurück, nur um sofort wieder zuzustoßen.
Schon beim vierten oder fünften Stoß fühlte sie, wie sich langsam etwas in ihrem Unterleib aufbaute. Es war sehr viel intensiver als sonst und näherte sich sehr viel langsamer.
Zu viele Reize über den ganzen Tag hatten sie einen Überdruck aufbauen lassen, der sich nun zusammenzog und konzentrierte. Es war viel zu heftig und ein kleiner Teil ihres Verstandes befürchtete, dass sie die Explosion kaum überstehen würde.
Aber es war ihr egal. Sie wollte mehr davon. längst hatte sie aufgehört verständliche Worte von sich zu geben. Sie hatte keine Ahnung mehr, wie lange der dicke Schwanz schon in sie hinein hämmerte oder wie oft sie die wahnsinnige Berührung der Zunge an ihrem Kitzler in Maries saugendem Mund bereits gespürt hatte.
Ihre hände hatten sich in irgendetwas verkrallt, ihr Atem ging abgehackt und wurde von spitzen, kleinen Schreien begleitet. Sie bekam nicht genug Luft, aber es war gleichgültig. Alles, was nun noch zählte, war die unglaubliche Hitze in ihrem Unterleib, die kurz davor stand, sich zu entladen.
Und dann war es endlich so weit. Es fühlte sich an als würde ihr körper auseinandergerissen. Unwillkürlich drückte sie ihren Oberkörper nach oben. Einem letzten Schrei folgte ein Moment absoluter Klarheit.
Nadia fühlte, wie sich ihr Innerstes zusammenzog. Der Fremdkörper in ihrem Schoß wurde fest umschlossen und von hinter sich hörte sie Bens überraschten Ausruf. "Oh fuck - fuck - Fuck!".
Er zuckte in ihrem Inneren. Und mit jedem Zucken spürte sie etwas Heißes tief in ihrem Inneren. Dieses Gefühl löste die Krämpfe aus, die Nadia aus ihrer Starre rissen.
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Ihre Arme und Beine knickten ein und sie fiel zur Seite. Ben rutschte aus ihr hinaus und sofort setzten krampfartige Spasmen ein, die von ihrem Unterleib ausgingen. Etwas Heißes traf ihre Schenkel von innen und lief daran hinab.Es war ein völlig unbekanntes, aber auch unwahrscheinlich befreiendes Gefühl. So als würde die gesamte Anspannung Schwall um Schwall aus ihre herausgeschwemmt werden. Kurz ging ihr durch den Kopf, dass sie vermutlich gerade die Kontrolle über ihre Blase verloren hatte, aber es war einfach zu gigantisch, um es nicht zu genießen.
Die Krämpfe ließen nur langsam nach. Nadia lag auf der Seite und zitterte noch immer am ganzen körper. Immer wieder zuckte ihre Scheide und presste kleine Mengen Flüssigkeit heraus.
Dann zuckte ein Muskel in ihrem Bein und danach ihre Bauchmuskulatur. Ihr Hals war wund und ihr Gesicht tränennass. Ihre Lunge pumpte so schnell wie noch nie zuvor in ihrem Leben und ihr Puls raste beunruhigend.
Dennoch fühlte sie sich glücklich und unglaublich befriedigt. Langsam kehrte ihre Außenwahrnehmung zurück und sie hörte Ben und Marie reden. "Bist du sicher?", fragte Ben besorgt. "Ja, du Schaf", antwortete Marie amüsiert.
"Gib ihr nur ein paar Minuten". "Aber so habe ich das noch nie erlebt", erwiderte er zweifelnd. "Das nennt man Orgasmus", belehrte sie neckend. "Auch Frauen haben sowas manchmal. Ist medizinisch unbedenklich".
"Haha", versetzte er ein wenig ärgerlich. "Ich hab dich noch nicht so heftig abgehen sehen". "Bin ich auch noch nicht". "Oha", merkte er auf. "Klingt ja fast neidisch". "Als bräuchte ich noch mehr, worauf ich bei ihr neidisch sein könnte", gab sie nachdenklich zurück.
"Sieh mal lieber zu, dass du Land gewinnst. Ich kümmere mich um sie". "Ähm", machte er etwas misstrauisch. "Ich wollte nicht wegen Beihilfe zum Mord eingebuchtet werden". "Witzbold. Ich bring sie schon nicht um".
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"Will ich dir auch nicht raten. Ich möchte das hier nämlich gerne noch mal wiederholen". "Hau schon ab, du Lustmolch". Nadia war zu erschöpft, um auch nur die Augen zu öffnen, aber sie hörte, wie Ben sich entfernte.
Es dauerte eine kleine Weile, bis sie spürte, wie Marie ihren Kopf anhob und auf ihren Schoß legte. Sanft strich sie ihr die nassgeschwitzten Haare aus dem Gesicht. "Hey Kleines", versuchte sie Jens Aufmerksamkeit zu erregen.
Für mehr als einen unwilligen Laut fehlte der jedoch die Kraft. "Hey komm mal wieder zu dir", forderte die Dunkelhaarige unbeirrt. "Oder willst du hier liegen bleiben, bis dich unser notgeiler Sportlehrer findet?".
"Uh", machte Nadia unwillkürlich. Auf eine solche Begegnung hatte sie ganz und gar keine Lust. "Ich bin sicher, er wäre hocherfreut eine von uns in einem so zauberhaft wehrlosen Zustand vorzufinden", sinnierte Marie weiter.
"Endlich mal". "Hm?". "Oh, wusstest du nicht, dass er ein Faible für junge mädchen hat?". "Ah-ah", verneinte Nadia schwach. "Aber vielleicht sollte ich dich ja wirklich hier liegen lassen. Er würde das Problem sicherlich für mich beseitigen, indem er dich in irgendeinem Keller ankettet", überlegte Marie laut.
"Huh?" Nadia schaffte es nun zumindest, ein Auge langsam aufzuzwingen. Der Gesichtsausdruck der anderen Frau wirkte nicht wirklich bösartig, aber da war ein leicht misstrauischer Zug. "Mal ganz ehrlich, Kleines", forderte sie ernst, "Was hast du vor?".
"Was", krächzte Nadia heiser und musste sich erst einmal räuspern. "Was meinst du?". "Dein Auftreten, deine Attitüde. Wozu das alles?". "Fragst ausgerechnet du mich?", wunderte sich Nadia. Es war nicht einfach viel zu reden und sie fragte sich, worauf Marie hinaus wollte.
Ihre Fragen hatten einen feindseligen Zug, aber andererseits streichelte die Dunkelhaarige sanft ihren Kopf. Es war seltsam. "Ja", lautete die einfache Antwort. "Ich weiß, weswegen ich es tue, aber warum tust du es?".
"Weils Spaß macht, weil ich es kann und weil ich keine Lust habe mich zu verstellen". "Hm", machte die Andere nachdenklich. "Gute Antwort. Dann beantworte mir doch auch noch folgende Frage: Willst du alles für dich allein haben, oder bist du bereit zu teilen?".
"Hab ich das nicht eben gerade schon beantwortet?" So langsam wurde Nadia wieder wach. "Eben, als wir uns Ben geteilt haben". "So richtig was davon gehabt habe ich eigentlich nicht", antwortete Marie.
"Also würde das bedeuten, dass du alles für dich haben willst" Ihr verhaltenes lächeln zeigte, dass sie zu einem etwas anderen Schluss gekommen war. "So wie es sich für beste Freundinnen gehört", nahm Nadia den Faden auf.
"Immer bereit, der Anderen ein Messer in den rücken zu stoßen". "Aw", kam die amüsierte Erwiderung. "Beste, beste Freundinnen?". "Ja klar. Du weißt doch, was man sagt: Lass deine Freunde nah an dich ran. Und deine Feinde noch näher".
Marie grinste. Sie schien Nadias Offenheit zu mögen und war offenbar zufrieden mit dem Verlauf des Gesprächs. Nadia war sich noch nicht ganz sicher, was sie von alledem halten sollte, aber sie konnte nicht leugnen, dass die Dunkelhaarige ihr sympathisch war.
Sie sah in ihr eine Menge von sich selbst und irgendetwas sagte ihr, dass sie bei Marie weniger Grund hatte, sich vor Verrat zu fürchten, als bei ihren anderen Mitschülerinnen.
Oder irgendwelchen anderen Frauen.
